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sinnvolle Kosequenzen

Kinder müssen sich an so viele Regeln halten. Kinder müssen diese Regeln allerdings erst einmal lernen. Hört sich jetzt einfacher an, als es ist. Eltern denken:"Mein Kind ist jetzt drei, er müsste doch jetzt wissen, dass man dies nicht macht und das nicht macht"

Jetzt muss ich Sie enttäuschen. Richtig ist das Kinder natürlich um so älter sie werden immer mehr verstehen. ABER es dauert mindestens 6 Jahre bist die Regeln, an die sich ein Kind halten muss, verstanden, vertieft und gefestigt haben. Ich kann Ihnen auch erklären warum.
Erst mit im Vorschulalter  begreift ein Kind überhaupt wieso manche Regeln sinnvoll sind, deshalb kommen Kinder auch erst mit 6 in die Schule.
Im Kleinkindalter ist es so, Kinder tuen dinge weil wie das so wollen und  wir den Kindern sagen was sie tuen oder nicht tuen sollen.
Aber im Vorschulalter automatiesiert sich das Verhalten weil ein Kind jetzt versteht was z.B. Höflichkeit bedeutet, was richtig und was falsch ist, was gut und böse ist und so weiter.

Also haben sie bitte Geduld, kann nur besser werden !!!!

Wir müssen also unsere kinder immer wieder an die Regeln Erinnern.

Wie Reagieren Sie, wenn das Kind Regeln gebrochen hat.

Faustregel: Schreien, großartig Schimpfen, sinnlose Bestrafungen sind Quatsch, davon macht es Ihr Kind ja auch nicht besser!

Wählen sie eine logische Konsequenz, die mit der Sache zu tun hat.


Ich habe nun ein Par Fallbeispiele mit sinnvollen Konsequenzen:

Wenn ich einem anderen Kind etwas wegnehme, nehmen Sie es Ihrem Kind weg und geben es dem anderen Kind zurück.

Beim Essen setzten sich alle an den Tisch, wenn ich fertig bin, darf ich aufstehen.(Für Kinder bis 3 Jahre)

Beim Essen setzten sich alle an den Tisch, wenn ich fertig bin, frage ich, ob ich aufstehen darf.(Für Kinder bis 5 Jahre)

Beim Essen setzten sich alle an den Tisch, wenn ich fertig bin, warte ich bis alle anderen fertig sind.(Für Kinder ab 6 Jahre)

Wenn Ihr Kind beim Anziehen trödelt und nicht fertig angezogen ist, Sie bringen Ihr Kind trotzdem pünktlich in den, und zwar im Schlafanzug.(Anziehsachen mit in den Kindergarten geben)

Spielsachen werden nach dem Spielen aufgeräumt. Sie dürfen ihren Kind gerne helfen, aber nicht alles allein wegräumen sonst lernt ihr Kind keine Ordnung zu halten.
Hilft Ihr Kind nicht beim Aufräumen, müssen die Spielsachen die herumliegen für ein paar Tage aus dem Zimmer.

Ihr Kind wirft ständig die Figuren des Spieles um, das sie gemeinsam spielen. Sie beenden das Spiel.

Vor Wut macht Ihr Kind einer seiner Spielzeuge kaputt.
Es bekommt kein neues Ersatzspielzeug  gekauft.

Ihr Kind ist resbektlos Ihnen gegenüber. Sie verlassen den Raum oder Ihr Kind muss für einige Zeit in sein Zimmer.

In der Spielgruppe ärgert Ihr Kind andere Kinder. Ihr Kind darf einige Minuten nicht weiter spielen, danach darf es weiter Spielen. Ärgert es weiter, wiederholen sie diese Konsequenz, beim dritten mal verlassen Sie die Spielgruppe.

Kind macht Theater vor dem zu Bett gehen. Die Gutenachgeschichte  fällt dementsprechend kürtzer aus.


Logische Konsequenzen müssen sofort umgesetzt werden und nicht erst stunden später. Ein Kind kann nach einer langen Zeit nicht mehr nachvollziehen, wofür die Strafe gewesen ist.



Ich bin Tagtäglich in solchen Situationen mit meinen Tageskindern und meinem Sohn. Es funktioniert!!! Aber nicht von heute auf morgen, Geduld brauchen Sie trotzdem.

Quelle: "Jedes Kind kann Kriesen meistern",jedes Kind kann Regeln lernen" jeweils von Anette Kast-Zahn.Fachwissen aus meiner Berufsausbildung und Fortbildungen.


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